Skip to main content

Anonymität

Lässt Teilnehmer sich mitteilen und hinhören.

Anonymität

MeetingSphere bietet und empfiehlt die Nutzung von Anonymität in Meetings. Nichts maximiert Offenheit wirksamer und minimiert Vorurteile zur Person drastischer als Anonymität.

Dabei stößt das Plädoyer für Anonymität ab und an auf eine wohlmeinend-abgeklärte Entgegnung vom Typ ‘Ja, aber’, und zwar unter Anrufung der Unternehmenskultur, etwa “Ja, wir sehen den grundsätzlichen Nutzen von Anonymität, aber wir haben eine offene Unternehmenskultur. Bei uns muss niemand Scheu haben, seine Meinung zu sagen.”

Diese kulturelle Einwand verkennt das Problem.

Es geht um die Situation von Menschen in Meetings

Eine repressionsfreie Unternehmenskultur ist eine wertvolle Errungenschaft, die zu Stolz berechtigt. Gleichwohl verfehlt der ‘kulturelle Einwand’ gegen Anonymität das Thema gleich in mehrfacher Hinsicht:

Erstens ist die Furcht vor Konsequenzen seitens der Vorgesetzten nicht der einzige und wohl auch nicht der wichtigste Faktor, der Menschen daran hindert, sich in Meetings frei mitzuteilen. Mindestens ebenso wichtig sind Loyalitäten, geschuldete Gefallen, die Furcht vor Lächerlichkeit oder die schlichte Scheu, sich vor einer Gruppe zu äußern.

Anonymity

Zweitens geht es keineswegs nur darum, sich freimütig mitzuteilen. Für einen fruchtbaren Meinungsaustausch ist es mindestens ebenso wichtig, dass das Gesagte wirklich offen, ohne Ansehen der Person aufgenommen und sachlich bewertet wird.

Drittens unterscheiden sich Meetings in vielerlei Hinsicht von den sonstigen Gesprächen, die wir mit unseren Kollegen führen. Die im kollegialen Gespräch üblichen und zielführenden Verhaltensweisen, wie etwa das stillschweigende Voraussetzen von Wissen, Blickkontakt, Körpersprache oder ein einfaches Nicken, das bestätigt, dass unsere Botschaft angekommen ist, versagen weitgehend, wenn sich 5 oder mehr Personen zu einer Besprechung einfinden.

Dies alles sind Gründe, warum die meisten Menschen, gerade auch bei positiver Wahrnehmung der Unternehmenskultur, von vielen Meetings enttäuscht sind. Ganz einfach deshalb, weil der sonst weitgehend freie Meinungsaustausch dort eben nicht im gewohnten Maß stattfindet. Die besonderen Umstände von Meetings sind auch der Grund, warum Programme zur Verbesserung der Unternehmenskultur, ungeachtet ihrer sonstigen Segnungen, zur Verbesserung von Meetings doch eher wenig beigetragen haben.

Mehr zu Kultur vs. Anonymität findet sich im Whitepaper ‘THE SURPRISING POWER OF ANONYMITY’.

Soziale Ebene schlägt Sachebene

Meetings sind vor allem soziale Veranstaltungen. Die Situation ist komplexer und der Einsatz höher als bei einer 'normalen' Unterhaltung mit Kollegen. Je größer der Teilnehmerkreis, desto größer die Gelegenheit, vor Publikum zu glänzen oder aber sich zum Narren machen. Letzteres ist durchaus möglich, denn wir sind uns nicht immer ganz sicher und es ist ziemlich wahrscheinlich, dass einige Teilnehmer mehr wissen als wir. Mit 5 oder mehr Teilnehmern ist es fast unmöglich, die non-verbalen Signale sicher zu deuten. Wurde unsere Punkt verstanden? Ist unsere Botschaft wirklich angekommen? In Online-Meetings geht die Chance, die Gruppe zutreffend zu ‘lesen’, sogar gegen Null. Was liegt da näher, als den Punkt noch einmal mit anderen Worten zu wiederholen, nur um ganz sicher zu gehen? Vielleicht mit ein paar Einschränkungen, und Erläuterungen, um Missverständnissen vorzubeugen? Schließlich weiß man ja nicht, ob man noch einmal an die Reihe kommt, um in den falschen Hals Geratenes klarzustellen.

In Meetings gibt es viele Gründe, nicht mitzuteilen was wir wissen und denken

Kurzum, Meetings sind unübersichtlich und für den einzelnen nicht ohne Risiken. Die Reaktionen der Einzelnen könnten unterschiedlicher nicht sein: Selbstdarsteller genießen die Gelegenheit, vor Publikum schauzulaufen. Andere überwinden ihre Vorbehalte und sprechen offen zur Sache. Sie akzeptieren die damit verbunden Risiken aus Pflichtgefühl oder weil sie am Ergebnis ein Interesse haben. Die meisten spielen auf Sicherheit. Sie beschränken sich auf Unverfängliches, vermeiden Kritik, um selbst nicht kritisiert zu werden. Wenn sie schon etwas sagen müssen, warum nicht einfach einem der Vorredner (am besten gleich allen!) zustimmen?

Leider, wenngleich aus nachvollziehbaren Gründen, fallen viele, die etwas beizutragen hätten, ‘Alte Hasen’, Experten, und Ingenieure in diese zuletzt genannte Kategorie der Vorsichtigen.

In Meetings erweisen sich Rücksichtnahmen auf den sozialen Status und das eigene Selbstwertgefühl regelmäßig als stärker als das Streben nach Ergebnissen in der Sache. Den Preis dafür zahlt zuerst die Organisation, aber nicht nur sie. Die allermeisten Teilnehmer bedauern den Mangel an Ergebnissen. Sie würden sehr gerne nach besten Kräften beitragen, die Dinge sachlich und unvoreingenommen beurteilen und als Team erfolgreich sein. Wenn sie nur könnten!

Anonymität ändert alles

Anonymität ändert die Situation in Meetings grundlegend, indem sie die soziale Komponente ausschaltet, und zwar genau so lange wie nötig, um einen offenen Gedankenaustausch zu gewährleisten, aus den Teilnehmern herauszuholen was in ihnen steckt und die Ergebnisse zu erzielen, zu denen sie fähig sind.

Wie an anderer Stelle ausgeführt, lässt MeetingSphere Teilnehmer beitragen, wenn sie etwas zu sagen oder zu fragen haben, ohne darauf warten zu müssen, an die Reihe zu kommen. Anonymität erhöht die Bereitschaft, diese technische Möglichkeit auch wahrzunehmen und dabei zur Sache zu kommen, nach dem Motto, “Wenn die anderen meinen Beitrag für Unsinn halten (oder sonst irgendwie anstößig), pfeif drauf. Sie wissen ja nicht, dass es von mir kommt.”

Traditionally it is often more important who says it than what is said

Mindestens ebenso wichtig ist, dass Anonymität es den Teilnehmern möglich macht, das Gesagte ohne Ansehen der Person aufzunehmen. Wenn Menschen nicht wissen, von wem etwas stammt, ist es ihnen auch unmöglich, automatisch die Ohren zu verschließen und auf ‘Durchzug’ zu schalten, sobald die falsche Person auch nur Luft holt. Die Spekulation über Motive und verdeckte Absichten ist witzlos. Die Aufmerksamkeit konzentriert sich stattdessen auf WAS gesagt wird.

Ein selbstverstärkender Kreislauf aus der Bereitschaft sich mitzuteilen und zuzuhören

Freie Mitteilung und vorurteilsfreies, faires Hinhören sind unabdingbar für eine zielführende Diskussion. Beide Faktoren verstärken sich psychologisch wechselseitig:

  1. Wenn was ich sage auf offene Ohren trifft, lohnt es sich, mich vollumfänglich mitzuteilen
  2. Wenn es mir freisteht, eine Idee (ein Konzept, einen Vorschlag usw.) zu unterstützen oder zu kritisieren, lohnt es die Mühe, dieser Idee meine Aufmerksamkeit zu widmen

Das erhöht die Relevanz in Meetings grundlegend: Relevante Fakten (Ideen, Meinungen usw.) werden offen mitgeteilt und auf der Sachebene diskutiert, ohne Ansehen der Person. Das spart Zeit, motiviert zu echter Beteiligung und liefert überlegene Ergebnisse.
Im Übrigen entzieht Anonymität drei ewigen Ärgernissen die Grundlage:

  • Selbstdarstellung (schaut her, WIE ICH es sage) läuft ins Leere
  • Dominanz (es ist wichtig, WEIL ICH es sage) zieht argumentativ nicht
  • Wiederholungen (wie mein Vorredner schon sagte) sind witzlos

 

Ermutigt Anonymität nicht zu Missbrauch?

In einer anonymen Diskussion sind Schläge unter die Gürtellinie eher selten. Attacken auf die Person sind ungeeignet, einen Standpunkt zu diskreditieren, wenn der Zusammenhang zwischen Person und Aussage aufgehoben ist. Gleiches gilt für das Niedermachen einer Aussage, nur um die dahinterstehende Person zu treffen.

Gruppen begreifen diese Zusammenhänge intuitiv. Am offensichtlichsten profitieren in sich zerstrittene Gruppen. Sie ergreifen die Chance, die vergiftete Beziehungsebene zu verlassen, um (zur Abwechslung) etwas gemeinsam zu erreichen. Das ist nicht wirklich überraschend, denn die allermeisten Menschen ziehen lieber an einem Strang, und sehen, dass sich etwas bewegt, anstatt sich wechselseitig zu blockieren.

Glücklicherweise lässt sich Anonymität in MeetingSphere einfach anschalten. Sie wird mit der Zeit sogar mächtiger, wenn das Vertrauen in die neuen Spielregeln vollständig wird. Erstaunlich schnell werden Anonymität und der Einsatz von MeetingSphere verstanden als “jetzt geht es um die Sache.”

Ändert MeetingSphere die Unternehmenskultur?

Wahrscheinlich, aber in Grenzen. Sobald es mit der Anonymität vorbei ist, kehren die Meeting-Teilnehmer zu ihrem üblichen Verhalten zurück. Allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Jetzt liegen die Fakten, Meinungen und Optionen auf dem Tisch, mitsamt Gegenargumenten und Fragen, manche davon vielleicht noch offen.

Diese Ideen, Fakten, Argumente und offenen Fragen können jetzt in Rechnung gestellt oder weiterbearbeitet werden. Hinzu kommt, dass alle – auch die, die nicht selbst an dem Meeting teilgenommen haben – darauf vertrauen können, dass alles gesagt und hinterfragt werden konnte. Kurzum, dass es mit rechten Dingen zugegangen ist. Das erhöht das Vertrauen ganz allgemein.

Missbrauch ist selten. Angriffe zur Person gehen ins Leere

Verifikation

Der Preis dafür, dass die Dinge auf den Tisch kommen und auf der Sachebene diskutiert werden, ist, dass man eben nicht weiß, wer etwas gesagt hat. Damit entfällt die klassische Einschätzung der Vertrauenswürdigkeit einer Information nach ihrer Quelle, dem Ruf der Person, von der sie stammt.

Glücklicherweise gibt es andere Möglichkeiten, Informationen zu überprüfen.

Verifikation durch die Gruppe. In Abstimmungen lassen sich beliebige Gegenstände zügig bewerten nach einem oder mehreren Kriterien wie “Ist der Fall”, “Wichtigkeit”, “Dringlichkeit” oder “Wirksamkeit”. Eine simple Anweisung wie, “Bewerten Sie die Abstimmungsgegenstände nach Wichtigkeit. Bedenken Sie dabei, dass etwas, das nicht zutrifft, nicht wichtig sein kann”, identifiziert innerhalb weniger Minuten was nach Meinung der Teilnehmer wahr UND wichtig ist.

Verifikation durch eine Vertrauensperson. Nachdem Anonymität dafür gesorgt hat, dass alle relevanten Sachverhalte (Ideen, Meinungen, usw.) auf dem ‘Tisch’ liegen, kehren Sie zu traditioneller persönlicher Kommunikation zurück. Fragen Sie jemanden, dem Sie vertrauen und der sich mit der Materie auskennt, etwa “Claudia, wie siehst Du das? Ist das eine solide Entscheidungsgrundlage?” Eine solche Frage können Sie im Meeting stellen oder danach, am besten im kleinen Kreis von nicht mehr als drei Personen, in dem Claudia frei sagen kann, was sie denkt und in dem Nachfragen und Klarstellungen möglich sind. Für ein solches Gespräch muss Claudia nicht am Meeting teilgenommen haben. Das wortgetreue automatische Meeting-Protokoll liefert alles Notwendige.

Kollaborativ - Effizient - Dynamisch

Produktivere Online Meetings - Jetzt!

MeetingSphere One

49 /Monat
Business Meetings mit Ergebnissen
  • Funktionsumfang für produktive Meetings und Webkonferenzen
  • Persönliches Meeting Center
  • Unbegrenzte Meetings und Teilnehmer
  • Arbeitsbereich 'Brainstorm'
  • Arbeitsbereich 'Diskussion'
  • Arbeitsbereich 'Abstimmung'
  • Arbeitsbereich 'Präsentation'
  • Sprachkonferenz
  • Bildschirmübertragung
  • Automatisches Word-Protokoll

MeetingSphere One

$ 49 /Monat
Business Meetings mit Ergebnissen
  • Funktionsumfang für produktive Meetings und Webkonferenzen
  • Persönliches Meeting Center
  • Unbegrenzte Meetings und Teilnehmer
  • Arbeitsbereich 'Brainstorm'
  • Arbeitsbereich 'Diskussion'
  • Arbeitsbereich 'Abstimmung'
  • Arbeitsbereich 'Präsentation'
  • Sprachkonferenz
  • Bildschirmübertragung
  • Automatisches Word-Protokoll

MeetingSphere One

£ 39 /Monat
Business Meetings mit Ergebnissen
  • Funktionsumfang für produktive Meetings und Webkonferenzen
  • Persönliches Meeting Center
  • Unbegrenzte Meetings und Teilnehmer
  • Arbeitsbereich 'Brainstorm'
  • Arbeitsbereich 'Diskussion'
  • Arbeitsbereich 'Abstimmung'
  • Arbeitsbereich 'Präsentation'
  • Sprachkonferenz
  • Bildschirmübertragung
  • Automatisches Word-Protokoll

MeetingSphere Pro

99 /Monat
Professionelle Workshops
  • Funktionsumfang für professionelle Moderation
  • Persönliches Meeting Center
  • Unbegrenzte Meetings und Teilnehmer
  • Arbeitsbereich 'Brainstorm Pro'
  • Arbeitsbereich 'Diskussion Pro'
  • Arbeitsbereich 'Abstimmung Pro'
  • Arbeitsbereich 'Präsentation Pro'
  • Sprachkonferenz
  • Bildschirmübertragung
  • Automatisches Word-Protokoll

MeetingSphere Pro

$ 99 /Monat
Professionelle Workshops
  • Funktionsumfang für professionelle Moderation
  • Persönliches Meeting Center
  • Unbegrenzte Meetings und Teilnehmer
  • Arbeitsbereich 'Brainstorm Pro'
  • Arbeitsbereich 'Diskussion Pro'
  • Arbeitsbereich 'Abstimmung Pro'
  • Arbeitsbereich 'Präsentation Pro'
  • Sprachkonferenz
  • Bildschirmübertragung
  • Automatisches Word-Protokoll

MeetingSphere Pro

£ 79 /Monat
Professionelle Workshops
  • Funktionsumfang für professionelle Moderation
  • Persönliches Meeting Center
  • Unbegrenzte Meetings und Teilnehmer
  • Arbeitsbereich 'Brainstorm Pro'
  • Arbeitsbereich 'Diskussion Pro'
  • Arbeitsbereich 'Abstimmung Pro'
  • Arbeitsbereich 'Präsentation Pro'
  • Sprachkonferenz
  • Bildschirmübertragung
  • Automatisches Word-Protokoll